Die Unvermittelbaren mit Martin Rütter

Die Unvermittelbaren mit Martin Rütter

Mit “Die Unvermittelbaren mit Martin Rütter“ startet ein großes Herzensprojekt von Martin Rütter. In der neuen vierteiligen Dokuserie widmen sich der bekannte Hundeexperte und sein Team besonders jenen Hunden, die vermutlich ihr Leben im Tierheim verbringen müssen. Oft sind es traurige Schicksale, manchmal schwierige Hunde – Hunde ohne jede Perspektive. Martin Rütter: „In Zeiten, in denen zweifelhafte Welpenhändler Milliardengeschäfte machen, quellen die Tierheime über. Manche dieser Hunde haben keine Zukunft. Sie verbringen ihr Dasein lebenslänglich hinter Gittern und sind meistens Opfer. Opfer unglücklicher Umstände, körperlicher Gebrechen oder Opfer von Gewalt und Misshandlungen. Genau das ist es, was mich schon immer angetrieben hat, sich für Tierheimhunde einzusetzen und ihnen die Chance auf ein neues Leben zu geben.“

In der neuen RTL-Dokuserie coachen Martin Rütter und seine Trainer:innen neun Familien, die sich bereit erklärt haben, solche Tierheimhunde zu adoptieren. Über ein Jahr wurden sie dabei von Kamerateams begleitet. Die Episoden, die dabei entstanden sind, erzählen emotionale Geschichten mit vielen Höhen und Tiefen, die nichts beschönigen. Denn auch wenn alle Beteiligten und vor allem die Tierheime eine tolle Arbeit leisten: Nicht immer kann es ein Happy End geben. Aber immer haben diese Hunde eine Chance verdient. Bei der Auswahl der Hunde wurde und wird Martin Rütter vom Deutschen Tierschutzbund unterstützt.

In vier Folgen wird die Reise dieser Hunde erzählt:

Das Hunde-Paar Sophie und Amik lebt seit Oktober 2020 im Tierheim Gelnhausen und ist unzertrennlich. Deshalb sollen sie nur zu zusammen vermittelt werden. Aber das ist nicht ihr einziges Problem. Amik ist krank und alt und hat wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Und Sophie, die nie von Amiks Seite weicht, schnappt zu, wenn man sie anfassen will.

Die Harzer Fuchs-Hündin Talisker wurde aus einem Kellerverlies befreit. Menschen gegenüber ist sie äußerst skeptisch und extrem unsicher. Seit rund einem Jahr kümmern sich die Mitarbeiter des Tierheims Ahlum um diese nicht nur äußerlich besondere Hündin. Aber ist Talisker auch gefährlich? Vor einer Vermittlung muss Martin Rütter das unbedingt mit einem anderen Profi testen.

Robbie ist nicht zu vermitteln.“ So die Einschätzung der Pfleger im Tierheim Remscheid. Der 5-jährige Spitz lässt sich von niemandem berühren und beißt unvermittelt zu. Außerdem scheint er nie zur Ruhe zu kommen. Bevor man für ihn überhaupt neue Halter finden kann, muss er erst einmal zum Tierarzt und das allein stellt Martin und sein Team vor ungeahnte Probleme, die ein großes Drama nach sich ziehen.

Dem 6-jährigen Bracke-Mix Ajax mussten beide Hinterbeine amputiert werden, weil er schwer misshandelt wurde. Trotz dieses Schicksals ist Ajax ein echter Spassvogel und Charmebolzen. Auf dem Hun‘nenhoff, wo man sich speziell um behinderte Hunde kümmert, wird er seitdem liebevoll gesund gepflegt. Mit einem Hunde-Rollstuhl soll er wieder rumtoben können. Klappt der Start in sein neues, mobiles Hundeleben? Und wer interessiert sich überhaupt für einen Hund mit Handycap?

Der 9-jährige Husky-Mix Coffee wurde schon zweimal erfolglos vermittelt und kam aufgrund seiner starken Futteraggressivität immer wieder zurück ins Tierheim Remagen. Um Coffee vermitteln zu können, kommt er in ein Extra-Trainingslager nach Österreich. Doch dort stellen sich noch ganz andere Probleme ein.

Lenya, eine zwei Jahre alte Rottweilerhündin, ist extrem stürmisch, distanzlos gegenüber Menschen und attackiert andere Hunde an der Leine. Das schreckt die Besucher des Tierheims Kiel ab und die Hündin findet einfach kein Zuhause. Ein schwerer Fall für Martin Rütter, denn für die unvermittelbare Lenya sollte eigentlich noch ein männlicher Artgenosse als Begleiter gefunden werden.

Mischling Axel sitzt im Tierheim Würzburg. Der erst einjährige Rüde hat schon als Welpe Schlimmes erleben müssen. Deshalb hat er vor allem und jedem unvorstellbare Angst. Er verkriecht sich, erstarrt beim Anblick von Menschen und macht unter sich. So hat Axel kaum eine Chance auf eine erfolgreiche Vermittlung. Martin und sein Team versuchen es trotzdem, stoßen dabei aber oft an ihre Grenzen.

Die Deutsche Dogge Cooper aus dem Tierheim Cottbus ist schwarz und groß. Das alleine macht sie schon schwer vermittelbar. Doch zusätzlich schnappt der Rüde auch aus unerfindlichen Gründen zu. Ein schwieriger Fall für Martin Rütter und seine DOGS Coaches mit vielen Höhen und Tiefen.

Und auch für den Bernhardiner Mäuschen suchen Martin Rütter und sein Team ein liebevolles Zuhause. Mäuschen hat sein gesamtes Leben allein im Zwinger verbracht. Mit sechs Jahren kam er in einem völlig verwahrlosten und massiv unterernährten Zustand ins Tierheim Haßberge. Bevor an eine Vermittlung zu denken ist, muss Mäuschen erst einmal unters Messer. Ob das seine Probleme lösen wird?